Frauen im Handwerk

Frauen im Handwerk sind selten. Und doch: Es gibt sie! Die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft stellt Frauen im Handwerk mit einer gelungenen Broschüre vor und macht sie so besser sichtbar!

Frauen im Handwerk

Broschüre der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft

Dr. Natalia Hefele und Dr. Dorothee Hemme haben gemeinsam mit Fotografin Sandra Eckardt die Broschüre „Frauen im Handwerk“ umgesetzt, Julia Da Canalis hat das Gesamtbild gestaltet. Ein wunderbarer Einblick in die Welt des Handwerks, aus ganz weiblicher Perspektive!

Vier Frauen, die sich zur Aufgabe gemacht haben die Frauen im Handwerk besser sichtbar zu machen. Hemme und Eckhardt haben für ihre Recherche die Handwerkerinnen in der Stadt Göttingen und im umliegenden Landkreis besucht und ihnen in ihren Unternehmen bei der tagtäglichen Arbeit über die Schulter bespickt.

Herausgegeben wurde das Heft von der Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft“, vom Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen, von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Göttingen sowie vom Landesverband Niedersachsen der „Unternehmerfrauen im Handwerk“.

FrauundWirtschaft_Sponsorin der BusinessImpulse
Ein tolles Projekt unserer Partners „Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft“. Dr. Natalia Hefele und Mitstreiterinnen machen mit ihrer Broschüre „Frauen im Handwerk“ auf erfolgreiche Handwerksmeisterinnen aufmerksam!

Frauen im Handwerk – welche Sparten werden abgedeckt?

Wo finden sich Handwerksmeisterinnen?

Es ist beeindruckend: Von der Buchbindemeisterin über die Schneidermeisterin oder Fleischermeisterin zur Metallbaumeisterin ….es ist alles dabei! 10 Handwerksmeisterinnen werden in Portraits gezeigt.

Trotzdem: Frauen sind in vielen Bereichen des Handwerks noch unterrepräsentiert! So weißt die Statistik (Quelle ist die Broschüre, die die Zahlen der Landesvertretung der Handwerkskammer Niedersachsen zitiert: www.handwerk-lhn.de/Home/de/Daten_Zahlen/Statistik/Statistik.php Jahresstatistik 2019 – Niedersachsen – Auszubildende am 31.12.2019) im Jahr 2019 von nur 337 weibliche KfZ-Mechatronikerinnen von insgesamt 7546 gezählten Auszubildenden aus. Das sind nur 4.5%. Dr. Hefele und Dr. Hemme betonen, wie wichtig die Präsenz von Frauen im Handwerk ist. Der Nachwuchs in vielen spannenden Handwerksberufen bleibt aus. Eine große Chance für Frauen bestehende Unternehmen weiter zu führen oder eigene Unternehmen aufzubauen. Allerdings gibt es auch in vielen Handwerksbetrieben noch Nachholbedarf in Sachen „Frau als Mitarbeiterin“. Eine Broschüre, wie die vorliegende kann dies aber ändern!

Handwerksfrauen – erfolgreiche Vorbilder

Tolle Unternehmerinnen im Profil

Gerade in der momentanen Zeit, in der junge Frauen ein Studium aufnehmen und an der Universität die Grundlage ihrer späteren Berufstätigkeit legen, ist es sinnvoll den Blick auf das „gute alte Handwerk“ zu legen. Hier fehlt der Nachwuchs!

Wer gerne mit seinen Händen arbeitet, individuelle Kundenwünsche umsetzten möchte und das in seinem eigenen Rhythmus, mit seiner eigenen Firma tun möchte, für den/für die ist das Handwerk eine gute Option.

Zehn erfolgreiche Handwerksfrauen werden in der Broschüre vorgestellt. Sie haben es alle weit gebracht. So findet sich ein Protäit der Fleischermeisterin Nina Sebert in Göttingen. Sie führt mit ihrem Mann und ihrem Vater, ebenfalls beide Fleischermeister, „Seberts Hausschlachterwaren“ in Göttingen-Geismar. Ganz nebenbei ist Nina Sebert Deutschlands jüngste Fleischermeisterin!

Nicht nur im eigenen Betrieb übernimmt Sebert Verantwortung. Die arbeitet inzwischen im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer und nimmt Gesellenprüfungen ab.

In der Broschüre werden tolle Unternehmerinnen gezeigt. Frauen, die ihren Meister in einem Handwerk verliehen bekommen haben. Frauen im Handwerk, die tagtäglich Kundenwünsche erfüllen, Mitarbeiter schulen, mit Engagement im Handwerk tätig sind. Frauen, die erfolgreiche Vorbilder für junge Frauen und Mädchen sein können!

Die Broschüre gibt es hier als Download: https://www.frauen-wirtschaft.de/wp-content/uploads/2021/04/Broschüre_digital.pdf

Gerne kann Kontakt zur Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft aufgenommen werden, um weitere Informationen zu diesem Projekt und der Wichtigkeit von Frauen im Handwerk zu erhalten:

Kontakt: Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft” / „Verbund Frau und Betrieb”, Neues Rathaus, Zimmer 719/720,

Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen, E-Mail: kostelle@goettingen.de

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